Auftragsforschung war gestern. So forscht man heute. Die Fraunhofer Enterprise Labs.

Ob BMW, Würth, DB Schenker oder Sick - sie alle setzen neuerdings auf eine alternative Form kooperativer Forschung: die Fraunhofer Enterprise Labs. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat heute das Lab Center des Fraunhofer IML in Dortmund eingeweiht. Auf 485 Quadratmetern ist Platz für 50 Menschen, und der Platz dürfte aller Voraussicht nach bald schon wieder knapp werden.

Die modernen Think Tanks der angewandten Logistikforschung boomen, und das hat einen einfachen Grund. Im Gegensatz zur heute üblichen Projektforschung lässt es sich in einem Enterprise Lab nämlich um einiges schneller und effizienter forschen.

So ist Lab-Forschung allen voran auf Dauer, genauergesagt auf mindestens drei Jahre angelegt und nicht mehr nur an ein Projekt gebunden. Ein weiterer großer Vorteil sind die kurzen Dienstwege zwischen Wirtschaft, Forschung und Infrastuktur. Die Mitarbeiter des Unternehmens sitzen zusammen mit den IML-Forschern in einem Gebäude und arbeiten dort gemeinsam an neuer Logistikhardware, Software und Big Data bis hin zu neuen Geschäftsmodellen. Sie haben Zugang zu den umfangreichen Fetigungskapazitäten des Institutes - sogar eine Kleinserienfertigung ist möglich - und selbst die mechanische Werkstatt des IML ist angebunden.

 

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