Logistik-Blog

Countdown für IFOY Bewerber 2015 läuft

Noch drei Woche, dann schließt das IFOY-Bewerberportal (International Intralogistics and Forklift Truck of the Year (IFOY)

Vor jeder Bewerbung ist eine Registrierung erforderlich. Nach der Teilnehmerregistrierung erhalten Bewerber in wenigen Tagen die aktuelle Gebührenliste per E-Mail und ihre Zugangsdaten zum geschlossenen Bewerberbereich (kostenfrei). Dort wird für jedes Fahrzeug und jede Lösung eine Portalseite angelegt, auf der Fahrzeugdaten, Texte und Bilder hochgeladen und bis zum Einsendeschluss am 1.12.2014 beliebig geändert werden können. Die Bewerbung muss in deutscher und englischer Sprache eingegeben werden. Bewerben können sich Hersteller von Flurförderzeugen und Lagertechnikgeräten sowie Unternehmen, die ganzheiltiche Flurförderzeuglösungen in einem Unternehmen aus Industrie, Handel oder Dienstleistungen umgesetzt haben.

TIPP: Unternehmen, die sich für eine oder mehrere der fünf IFOY Kategorien bewerben möchte, sollte sich frühzeitig für den Wettbewerb registrieren, da es ab Mitte November zu Wartezeiten beim Versand der Zugangsdaten kommen kann.

Die Teilnehmerregistrierung ist kostenfrei. Gebühren werden erst dann fällig, wenn ein Unternehmen auf dem IFOY Bewerberportal die Teilnahmebedingungen akzeptiert und alle erforderlichen Daten eingegeben und bestätigt hat. Erst dann können auch die Bewerbungsdaten gespeichert werden und der Teilnehmer ist offiziell zum Wettbewerb angemeldet. Mitglieder des VDMA erhalten einen Kostenvorteil von 20 Prozent.

Die IFOY Organisation ist nicht gewinnorientiert und wirtschaftlich unabhängig von einem Hersteller oder Händler. Die Einnahmen aus den Bewerbungs-, Nominierungs- und Lizenzgebühren werden für die IFOY Organisation sowie die europaweite Jury-Organisation, den IFOY Test und den Geschäftsbetrieb verwendet. Dieses Qualitätsmerkmal garantiert einerseits die Neutralität der Organisation und andererseits eine Bewertung auf der Basis eines anerkannten Tests und Innovationschecks.

Durch Zahlung der Lizenzgebühr erwirbt der Gewinner das Recht, mit dem Siegel "IFOY Winner" zu werben.

 

zu den IFOY Teilnahmebedingungen

zur IFOY Teilnehmerregistrierung

 

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Eine neue Führungsrolle der Logistik oder warum Google einen Logistikdienstleister gründen könnte

Seit gut 20 Jahren träumt die Logistik von IT- integrierten Supply Chains, die ohne Schnittstellenprobleme über alle Softwaresysteme hinweg funktionieren und sich je nach Situation flexibel anpassen lassen. Die Software dafür wurde noch nicht geschrieben. Überhaupt wird Software viel zu oft von IT-Spezialisten designed, die noch nie ein Lager von innen gesehen, geschweige denn Ahnung von Transportaufgaben und schon gar nicht von Supply Chains haben. Trotz teilweise hochgerüsteter IT- und Softwaresysteme befindet sich die Logistik in den Unternehmen in einem vorindustriellen Stadium. Prozesse laufen weitgehend manuell, Collaboration ist teuer und funktioniert fast nur bilateral und nach erheblichen Anstrengungen, Mitarbeiter auf allen Stufen treffen "systemrelevante" Entscheidungen auf der Basis von Teilinformationen, zu wenig oder gar falschen Fakten. Mit weitreichenden Folgen für Netzwerke und Prozesse und unter Effizienzverlusten, die niemand beziffern kann oder mag, von denen man aber ahnt, dass sie gigantisch sein müssen.


Ein BVL-Positionspapier mit dem Titel "Die neue Führungsrolle der Logistik in der Informationstechnologie", das anlässlich des 31. Deutschen Logistik-Kongress in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, legt den Finger genau in diese Wunde. Das Papier, an dem unter anderem BASF, DB Mobility Logistics und Rewe mitgearbeitet haben, fordert Politik, Wissenschaft und Wirtschaft auf, Rahmenbedingungen zu schaffen und Maßnahmen zu ergreifen, um softwaretechnologische Innovation zu ermöglichen. Die Autoren wollen einen Paradigmenwechsel in der Logistik einläuten, denn die Verbindung zwischen Informationstechnologie (IT) und Logistik berge das größte Potenzial für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Nur Länder mit eigener Technologieentwicklung würden einen signifikanten Wettbewerbsvorsprung halten können, sind die Autoren überzeugt. Die Forderung: Logistikwirtschaft und -Wissenschaft müssen eine taktgebende Führungsrolle in der Informatik und bei der Entwicklung von Informationstechnologien übernehmen. Konkret fordert die BVL in ihrem Papier unter anderem mehr Rechtssicherheit im internationalen Kontext, die Schaffung einer «German Cloud», mehr Investitionen in den Ausbau von Datennetzen oder die Standardisierung und Normung voranzutreiben. Die Informationslogistik müsse als eigenständiges Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsumfeld begriffen werden mit dem Ziel, "Software zu produzieren wie Autos", sagt Mastermind Professor Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer IML und Institutsleiter an Fraunhofer ISST. Schätzungsweise 100 neue Logistiklehrstühle und viele davon mit IT-Bezug seien dafür notwendig.
Die Argumentation hat etwas für sich. Bereits heute setzen Unternehmen wie Zalando oder Amazon in der Logistik erfolgreich auf die Macht der Algorithmen. Mit  superexponentiell zunehmender Komplexität im Internet der Dinge und der 4. Industriellen Revolution wird IT-Kompetenz in der Logistik zur Killer-Applikation. Das Thema scheint angekommen in der Logistik, als Michael ten Hompel beim DLK das Papier vorstellte war der Saal jedenfalls voll. Einige schüttelten den Kopf, andere sahen so aus, als hätten sie ein Aha-Erlebnis. Allemal ein gutes Zeichen für einen brilliante Rede.

Geschäftsmodelle und Wirtschaftstandorte konkurrieren heute in einem nie dagewesenen Ausmaß und die Wettbewerber kommen längst aus Branchen, in denen man sie nicht vermuten würde. Wäre ich Google, ich würde einen integrierten Logistikdienstleister gründen, wobei das Attribut "integriert" sich weniger auf TUL (Transport + Umschlag + Lager) sondern schon eher auf LIT (Logistik + IT) beziehen würde. Was dann?

 

Hintergrund: Das Positionspapier ist das Ergebnis der Diskussionen einer Arbeitsgruppe unter Leitung der BVL-Vorstandsmitglieder Prof. Michael ten Hompel und Frauke Heistermann (AXIT AG) sowie BVL-Mitglied Prof. Jakob Rehof (Fraunhofer ISST). Ferner gehörten ihr Prof. Robert Blackburn (BASF SE), Dr. Karls-Friedrich Rausch (DB Mobility Logistics AG), Frank Wiemer (REWE-Zentral AG), Prof. Thomas Wimmer (BVL) und Prof. Stefan Wolff (4flow AG) an. 
12 Thesen, die sich zu lesen lohnen.

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Entscheidung 2014: Gottlieb Daimler wird postum in die Logistik Hall of Fame aufgenommen

Er ist das erfolgreichste Verkehrsmittel im Güterverkehr: der LKW. Erfunden und den ersten LKW gebaut, hat der Ingenieur und Daimler-Gründer, Gottlieb Wilhelm Daimler. Für diese Leistung wählten ihn 38 Juroren aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien in die Logistik Hall of Fame und würdigten damit postum seine Pionierleistung für den modernen Güterkraftverkehr. Mit Daimler hat sich ein Mann durchgesetzt, der die Vision einer motorisierten Gesellschaft hatte und gleichzeitig das technische Genie, diese in die Tat umzusetzen. Seine Wahl war nur eine Frage der Zeit.

Vorgeschlagen waren in diesem Jahr 22 Kandidaten, aber nach Gottfried Schenker (Pionier des Kombinierten Verkehrs) im Jahr 2010 hat sich die Jury zum zweiten Mal in der Geschichte der Logistik Hall of Fame dafür entschieden, ausschließlich ein historisches Mitglied postum aufzunehmen. Mitte der 2000er Jahre wurden ein weiteres Mal einige verdiente Personen gemeinsam postum aufgenommen, darunter der Organisator der Berliner Luftbrücke William Tunner, Eugene Clark, Erfinder des Gabelstaplers, Malcom McLean, Vater der Containerisierung und der japanische Toyota-Manager Taiichi Ohno, Erfinder des Just in Time-Konzeptes.

Gottlieb Wilhelm Daimler war 62 Jahre alt und auf dem Zenit seiner Karriere, als ihm der große Coup gelang. Am 1. Oktober 1896 lieferte die Daimler-Motoren-Gesellschaft den ersten LKW der Welt aus und begründete damit gleichzeitig die große deutsche Tradition im Export von Lastwagen. Für 4600 Goldmark, was nach heutiger Kaufkraft etwa 45.000 Euro entspricht, wurde das Fahrzeug an die British Motor Syndicate nach London verkauft. Die Kunden von der Insel waren zufrieden. Sie bekamen Qualität nach Daimlers Motto: „Das Beste – oder nichts“. Das Premierenmodell wurde durch einen 4 PS starken Zweizylindermotor angetrieben und war immerhin für eine Nutzlast von 1500 kg ausgelegt.

Der erste motorisierte Lastesel für die Straße erinnerte allerdings eher an eine Pferdekutsche. Der Motor saß unter der Hinterachse, das Fahrzeug schaffte gerade einmal 16 Kilometer in der Stunde, allerdings nur, wenn es nicht voll ausgelastet war. Doch die Flexibilität und die Leistungsfähigkeit des neuen Fahrzeugtyps sorgten dafür, dass seine Nachfahren sich als Landverkehrsträger Nummer eins etablierten. Heute sind allein in Deutschland mehr als 2,6 Millionen LKW aller Gewichtsklassen zugelassen und mehr als 70 Prozent der Verkehrsleistung im deutschen Güterverkehr werden von LKW erbracht. Der LKW ist damit unbestritten das Rückgrat des Transports und damit der modernen, arbeitsteiligen Wirtschaft.

Feierlich in die logistische Ruhmeshalle aufgenommen wird Gottlieb Daimler am 27. November im Rahmen einer Gala im Erich-Klausener-Saal des Bundesverkehrsministeriums in Berlin.

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Warum die Logistik die Führungsrolle bei der IT-Entwicklung übernehmen und Software wie Autos produzieren muss

Google testet fahrerlose Autos, Mercedes hat auf den Future Truck 2025 das Ablaufdatum des Fahrerberufes gleich auf die Plane des Trucks gedruckt, Amazon arbeitet daran seine Kunden zu beliefern, bevor die überhaupt etwas bestellt haben und eine simple App revolutioniert das Taxi-Gewerbe: Die Digitalisierung bestimmt längst unser Leben. Mehr noch: sie wird zum wettbewerbsentscheidenden Faktor der Logistik. Während andere noch zweifeln, haben das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST schon mal den Grundstein für einen radikalen Wandel in der Software-Produktion gelegt und das »Fraunhofer-Innovationszentrum für Logistik und IT« gegründet, kurz FILIT.

Ein Grundproblem der Logistik-IT-Entwicklung ist damit vom Tisch: Seit zwei Jahrzehnten spielt die IT zwar eine immer bedeutendere Rolle in der Logistik, aber die Software dafür wird immer noch von Menschen programmiert, die noch nie ein Lager von innen gesehen, geschweige denn Ahnung von Logistik haben. Entsprechend reaktiv, fast schon lethargisch ist die Logistikbranche IT-technisch betrachtet unterwegs. Das soll sich nun ändern: Verschiedene Abteilungen beider Institute wollen im FILIT künftig gemeinsam an Software-Lösungen und elektronischer Hardware arbeiten, die optimal auf die Bedürfnisse der Logistik abgestimmt sind. Die Logistik- und Branchenkompetenz steuert das IML bei, die IT-Kompetenz kommt vom ISST. "Statt mit den Systemen zu leben, die die Software-Industrie uns anbietet, muss die Logistik zu der führenden Instanz in der Software-Produktion werden. Dies kann nur durch einen radikalen Wandel in der Software-Entwicklung gelingen. Wir müssen in Deutschland künftig Software produzieren wie Autos – zielgerichtet, informationseffizient und ökonomisch«, ließ Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer IML, beim Zukunftskongress Logistik recht wenig Zweifel daran, wohin die Reise geht.

Am liebsten vom Silicon Valley ins Digitale Ruhrgebiet. Das Silicon Valley kopieren will man nicht, doch der Anspruch ist big, big, big. Er muss es sogar sein, denn "Software ist eines der wichtigsten Produktionsmittel und zentrales Innovationsmedium der Zukunft. Um zukünftig Ideen in den Markt bringen zu können, müssen wir sie in Software gießen können, in kurzer Zeit, zu vernünftigen Preisen, mit hoher Qualität und Sicherheit. Genau dieses Ziel verfolgen wir im Fraunhofer-Innovationszentrum für Logistik und IT", sagt ISST-Chef Prof. Jakob Rehof. Wie recht er damit hat, zeigt auch die Tatsache, dass  eine zielgerichtete und effiziente Software-Produktion heute ein ganz entscheidenden Innovationstreiber ist. Länder mit einer eigenen Technologieentwicklung sind im Wettbewerb taktgebend, denn sie setzen die Standards. und dort wird später auch das Geschäft gemacht.

Nun hat es die Logistikwirtschaft in der Handel, ob der Plan aufgeht. Wenn die Unternehmen und die Politik der Branche weiter darauf warten, dass ihnen die Softwareindustrie vielleicht irgendwann einmal etwas programmiert, was man brauchen kann, dann wird die Logistik wohl nicht schnell genug sein, um auf das nächste disruptive Geschäftsmodell die richtige Antwort zu finden. Mit dem geplanten „DB Schenker Enterprise Lab for Logistics and Digitization“ am Fraunhofer IML in Dortmund sind die ersten Mitstreiter jedenfalls schon gefunden.

Die Fakten: Die Zusammenarbeit im FILIT wird sich auf die drei Leitthemen »Data Innovation«, »Health Care Innovation« und »Compliance Innovation« konzentrieren. Konkrete Fragestellungen werden dabei neben Software-Lösungen für Industrie 4.0, Big Data, Cloud Computing oder innovative digitale Geschäfts- und Prozessmodelle, auch die IT-Sicherheit sowie die IT-gestützte Verbesserung der Gesundheitsversorgung sein. Als erster Bereich wird das »Data Innovation Lab« unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Boris Otto an den Start gehen. Otto, der Inhaber des Audi-Stiftungslehrstuhls Supply Net Order Management an der TU Dortmund ist, wird neben den geschäftsführenden Institutsleitern beider Fraunhofer-Institute, Prof. Dr. Michael ten Hompel und Prof. Dr. Jakob Rehof, die strategische Leitung des FILIT übernehmen.

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Hellmann macht das Rennen und wird IFOY Logistikpartner

C-EU-Osnabrueck-Speicher-III-019-640Hellmann Worldwide Logistics hat den Zuschlag für die Logistik des IFOY Award (International Forklift Truck of the Year) erhalten. Der Osnabrücker Logistikdienstleiter zeichnet als „Offizieller Logistikpartner“ in der IFOY Wahlperiode 2015 für den Transport aller nominierten Fahrzeuge sowie die Infrastruktur und Organisation der IFOY Testwoche verantwortlich.

Wenn im Februar die nominierten Stapler und Lagertechnikgeräte zum Test antreten, kommt es auf eine perfekte Logistik an. Da die Testergebnisse entscheidenden Einfluss auf das Votum der Jury haben, müssen Testreihenfolge, Umgebungsbedingungen, Technik und Infrastruktur perfekt zusammenspielen, um absolut gleichbleibende Bedingungen für alle Kandidaten zu gewährleisten. 

Die Testwoche ist eine Besonderheit des IFOY Award. Eine schriftliche Bewerbung allein genügt nicht, um ein fachlich fundiertes Urteil zu fällen. Bei der Testwoche müssen die Nominierten deshalb in der Praxis beweisen, was sie in der Bewerbung versprochen haben. Aus aller Welt werden deshalb die nominierten Stapler aller Gewichtsklassen, Lagertechnikgeräte, Shuttles, Hochregal- und Schmal- oder Schubmaststapler und andere Sonderfahrzeuge zeitgleich zum Test-Set am Hellmann-Headquarter "Speicher 3" in Osnabrück transportiert. In der eigens für die Tests eingerichteten „Glashalle“ werden sie sechs Tage lang von einem spezialisierten Tester, Wissenschaftlern und schließlich jedem Juror auf Herz und Nieren getestet, bevor die Fachjournalisten-Jury, der führende Logistikmedien aus ganz Europa angehören, vor Ort ihr Urteil fällt.

Die Bewerbungsphase für den „Oscar der Intralogistik" ist am 18. September gestartet. Bis zum 1. Dezember können sich Flurförderzeughersteller und Intralogistikanbieter unter www.ifoy.org mit ihren Neuerscheinungen für eine der insgesamt fünf Auszeichnungen bewerben. Ausgeschrieben ist der Award in den Kategorien Counter Balanced Trucks bis 3,5 Tonnen und ab 3,51 Tonnen, Lagertechnikgeräte, Fahrerlose Transportsysteme und intralogistische Systemlösungen. Die Teilnahmebedingungen können bei der IFOY Geschäftsstelle (www.ifoy.org) angefordert werden.

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Jetzt bewerben: IFOY sucht die besten Stapler und Intralogistikprodukte des Jahres

Europas begehrtester Intralogistik-Award geht wieder an den Start. Ab dem 18. September öffnet das IFOY Bewerberportal auf

www.ifoy.org und bis zum 1. Dezember 2014 können sich Intralogistikanbieter in den fünf Kategorien bewerben. Welcher Stapler oder Lagertechnikgerät, welches Shuttle, Kommissionierfahrzeug oder Fahrerlose Transportsystem und welche intralogistische Gesamtlösung sich im Mai 2015 „Best of the Year“ nennen darf, wird im Rahmen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens entschieden. IFOY traut sich allerdings nicht jeder, denn wer sich bewirbt, muss zahlreiche Hürden nehmen, bevor er als Sieger vom Platz gehen kann.

Hürde Nummer 1: Die Nominierung: Im ersten Schritt nominiert die Jury unter allen Bewerbungen die aussichtsreichsten Siegkandidaten. Wer die Nominierung geschafft hat, darf sich getrost als "Sieger" fühlen.

Hürde Nummer 2: Die Jury: die Chefredakteure der wichtigsten Logistikmedien Europas sind durchweg Intralogistik- und Marktexperten, die ihrerseits wiederum spezialisierte Techniker, Fachleute, Entwickler oder Anwender in ihren Beraterstäben zu Rate ziehen.So entsteht eine qualifizierte Meinung, die viele Sichtweisen berücksichtigt.

Hürde Nummer 3: Die Testwoche: Papier ist geduldig, sehen fühlen, hören, testen macht einen Unterschied. Alle nominierten Geräte müssen sich eine Woche lang Europas härtestem Intralogistik-Test stellen, weil - so die Meinung der Jury - eine schriftliche Bewerbung bei Weitem nicht ausreicht, um ein fundiertes, gerechtes und unvoreingenommenes Urteil zu fällen. Bei der Testwoche müssen die Nominierten in der Praxis deshalb beweisen, was sie in der Bewerbung versprochen haben.

Hürde Nummer 4: Der IFOY Test und der IFOY Innovation Check: zwei wesentliche Entscheidungshilfen für die Jury. Der IFOY Test fokussiert auf den praktischen Einsatz, misst die harten Fakten und vergleicht sie mit den Wettbewerbsgeräten. Getestet und bewertet werden unter anderem Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Ergonomie und Design der Fahrzeuge.
Das entscheidende Bewertungskriterium für die Jury ist jedoch der Innovationswert eines Fahrzeuges oder einer Lösung. Im Rahmen des IFOY Innovation Check prüfen deshalb Wissenschaftler des Fraunhofer-Institutes IML alle nominierten Geräte in den Kategorien Counter Balanced, Warehouse Trucks und Automated Guided Vehicles noch einmal hinsichtlich ihres Innovationswertes. Darüber hinaus testen die Juroren während der IFOY Testwoche alle nominierten Fahrzeuge selbst. In Kombination mit dem unabhängigen Test ist die Jury damit in der Lage, unterschiedliche Bewerberfahrzeuge mit ihren jeweiligen Wettbewerbsprodukten zu vergleichen und ein objektives Votum abzugeben.
Bewerben kann man sich nur online. Nach einer kostenlosen Registrierung wird für jede Bewerbung ein individuelles Online-Template angelegt, in das bis zum 1. Dezember alle notwendigen Daten eingetragen und immer wieder geändert und gespeichert werden können. Am 1. Dezember schließt das Portal und das Rennen beginnt.

Fünf neue IFOY Juroren
Neu in die IFOY Jury gewählt wurden in diesem Jahr Snejina Badjeva, Herausgeberin und Chefredakteurin des „LOGISTIKA magazine“ in Bulgarien, Glenn Lund, Chefredakteur des norwegischen Logistikmagazins „Moderne Transport“, Anton Mizunov, Chefredakteur des russischen Logistikmagazins “Skladskoj Komplex” (Logistics and Transport), Jarlath Sweeney, Chefredakteur des irischen Logistiktitels „Fleet Transport“ und Mats Udikas, Chefredakteur des schwedischen Logistikmagazins „Transportnytt“ und. Damit sind insgesamt 22 Juroren aus 13 europäischen Ländern in der Jury vertreten.

www.IFOY.org

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