Logistik-Blog

Die besten Logistik-Newsletter

Sie sind kostenlos, informativer, schneller als ihre Printmütter und unverzichtbar für die gut informierten Kreise. Logistik-Newsletter liegen im Trend und sind gemessen an den Leserzahlen längst erfolgreicher als alle anderen Fachmedienformate. Zwischen 15.000 und  20.000 Logistiker erreicht ein guter Logistik-Newsdienst jeden Tag und Monat für Monat kommen hunderte neuer Leser dazu. Davon können die Verlagsmanager im Print-Geschäft nur noch  träumen.

Die wöchentlichen Newsletter wie Logistik weekly von Logistik heute, sind zwar ansprechend gemacht. Sie kommen aber meist nur als etwas ausführlicheres Inhaltsverzeichnis der Printausgabe daher. Einen echten Mehrwert haben sie selten und als Informationsquelle über das logistische Tagesgeschehen sind sie weder gedacht, noch taugen sie dafür.

Mehrwert bieten dagegen die täglichen Newsletter. Der schnellste: mylogistics.de. Politik und Veranstaltungen sucht man bei dem reinen Onlinedienst des IT-Anbieters (!) Axit zwar vergeblich, dafür zeigt die Redaktion der Verlags-Konkurrenz in Sachen Schnelligkeit, wo der Hammer hängt. Thematisch stützt sich die Redaktion fast ausschließlich auf Pressemitteilungen, wählt vorwiegend Fachinhalte aus Intralogistik, Transport und IT aus, eine Wochenzusammenfassung gibt es obendrein. Nachrecherchiert oder redigiert wird allerdings nicht - ein offenes Scheuentor für PR.

Journalistisch im High-End-Bereich sind die Newsletter von DVZ und VerkehrsRundschau. Sie liegen auf Augenhöhe und stecken beide ziemlich viel Redaktions-Power in ihre Newsletter. VerkehrsRundschau ein Tick mehr, ist meistens etwas schneller und die Redaktion legt mehr Wert auf Optik – Magazinschule eben. DVZ, ganz Zeitungsstil, ist dafür besser informiert, reserviert sich aber gerne mal seine Top-News für die nächste Printausgabe. Thematisch fokussiert VerkehrsRundschau auf Nutzfahrzeughersteller und -händler und zeigt ein deutliches Faible für Politik und Verbände. DVZ ist politisch noch näher am Hintergrundgeschehen, bei den Verkehrsträgern breiter aufgestellt und tiefer in der Logistikzielgruppe verankert. Am besten alle drei lesen.

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PKW-Maut und warum die Damen und Herren Politiker ein bisschen feige sind

In Österreich kauft man sich das Wochen-Pickerl, in der Schweiz die Jahresvignette, in den USA wirft man einfach einen Dollar in die Schüssel an der Toll Plaza,  in Deutschland herrscht Armageddon, sobald von der PKW-Maut die Rede ist. Zu spüren bekam das Peter Ramsauer, als der - Respekt! - nur einmal laut Pkw-Maut sagte und ein Amok-laufender ADAC mit der Wut seiner 17 Millionen Mitglieder drohte. Schneller hat man einen Minister selten zurückrudern sehen. Menschenverstand weicht Wahlkampf oder Anfängerfehler, wie einige weniger mutige, dafür ewig wahlkämpfende Politkollegen schadenfroh gefrotzelt haben.

 

Dabei ist eine PKW-Maut längst überfällig - nicht teurer, ab er gerechter.

Wie wäre es damit: KFZ-Steuer und Ökosteuer abschaffen und zeitgleich eine strecken-, schadstoff- und gewichtsabhängige PKW-Maut einführen. Die Betonung liegt übrigens auf zeitgleich. Die Spediteure haben sich vor Jahren bei der LKW-Maut auf ein finanzielles Ausgleichversprechen eines Verkehrsministers verlassen, an das dessen Nachfolger sich nur ganz schwer erinnern konnten. So hat man die Logistikbranche jahrelang kolossal über den Tisch gezogen. Anderes Thema.

Ein solche Maut wäre gerecht, weil alle zahlen. Nachhaltig, weil schadstoffabhängig. Innovativ, weil umweltfreundliche Fahrzeugtechnik gefördert würde. Leider wohl auch chancenlos, weil sich keiner traut. Oder vielleicht doch nicht, schließlich mögen auch ADAC-MItglieder keine feigen Politiker.

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