Logistik-Blog

Meilensteine der Logistik: Frederick W. Smith

Ebenfalls einen Platz in der Ruhmeshalle hat künftig der Gründer und CEO von Fedex, Frederick Smith (*1944). Er gilt als Erfinder der Expressdienste und Güterhubs im Luftverkehr. In seiner Abschlussarbeit an der Universität Yale hielt Smith bereits seine Idee zu einer Übernacht-Airline nur für Express-Luftfracht auf einem Blatt Papier fest: Seine Professoren urteilten, ein solches System sei unrealistisch und nicht praxisnah genug. Smith ließ sich dadurch nicht entmutigen und gründete 1971 den Expressdienst Federal Express in Little Rock (Arkansas). Eine immer wieder erzählte Anekdote besagt, dass er die Firma nur gegründet habe, um seinen Professoren zu beweisen, dass es doch möglich sei, innerhalb von 24 Stunden jeden Ort der Welt zu erreichen. Noch heute dient das Fedex-Hub-System des Firmengründers als Vorbild für internationale Express-Logistik.

 

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Meilensteine der Logistik: Woodland, Laurer, Silver

Norman Joseph Woodland (*1921 †2012), George Laurer (*1925) und Bernard Silver (*1925 †1963) werden für die Erfindung des Barcodes in die Logistics Hall of Fame aufgenommen. Die Idee für einen Strichcode zur Kennzeichnung von Waren stammte von Woodland. Gemeinsam mit Silver entwickelte er 1949 die Vorläufertechnik des Barcodes.

Der Barcode hat die Logistik revolutioniert. Automatische Sendungsverfolgung und Bestandsoptimierung, moderne Lagerhaltung und viele andere Logistikinnovationen wären ohne ihn nicht denkbar gewesen. Die Idee für einen Strichcode zur Kennzeichnung von Waren stammte von Woodland. Gemeinsam mit Silver entwickelte er 1949 die Vorläufertechnik des Barcodes. Woodland arbeitet zwar seit 1951 bei IBM, das Unternehmen beteiligte sich aber erst 1971, als er nach North Carolina versetzt wurde, wo er eine Schlüsselposition bei der Entwicklung des Universal Product Code (UPC) innehatte. Entworfen wurde der UPC jedoch maßgeblich von IBM-Ingenieur George Laurer. Zum Erfolg wurde der Strichcode, als sich Händler und Hersteller in den Vereinigten Staaten auf den UPS einigten. Am 26. Juni 1974 scannte ein Kassierer das erste Produkt mit diesem Strichcode an einer Supermarktkasse in Ohio ein – es war eine Zehner-Packung Fruchtkaugummi. In Europa wurde 1976 eine ähnliche Strichcode-Variante als EAN (European Article Number) übernommen.

 

Mehr: http://www.logisticshalloffame.net/de/mitglieder/norman-joseph-woodland-george-laurer-bernard-silver

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Meilensteine der Logistik: Henry Ford und Ransom Eli Olds

Henry Ford (*1863 †1947), Gründer der Ford Motor Company, und Ransom Eli Olds (*1864 †1950), Gründer von Oldsmobile, gehört künftig für die Erfindung der Fließbandfertigung ein Platz unter den berühmtesten Logistikern der Welt. Olds entwickelte 1903 für das Oldsmobile „Curved Dash“ eine erste, einfache Form der Fließfertigung, die so genannte "progressive assembly line". Er steckte die Fahrzeugkarosse auf ein Holzgestell mit Rädern. Neu war, dass die spezialisierten Arbeiter immer an derselben Stelle blieben und das Gestell von einer Arbeitsstation zur nächsten gezogen wurde.

Zehn Jahre später entwickelte Henry Ford die automatisierte Fließbandfertigung, die so genannte "moving assembly line". 1914 benötigte Ford für die Fertigung eines T-Modells nur noch 93 Minuten. Der Beginn der Massenproduktion bedeutete einen so hohen Anstieg der Produktion und Wettbewerbsfähigkeit, dass Ford bis 1921 mehr Autos produzieren konnte als alle anderen Automobilhersteller der USA zusammen.


Olds gilt zudem als Erfinder der heutigen Systemlieferanten. Die Idee wurde aus der Not geboren: Nach einem Großbrand in seiner Firma im Jahr 1901, war Old gezwungen, die Produktion ganzer Bauteile an Subunternehmen auszulagern, um die Produktion im eigenen Werk aufrecht erhalten zu können.

 

Mehr: http://www.logisticshalloffame.net/de/mitglieder/henry-ford-und-ransom-eli-olds

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Meilensteine der Logistik: Franz und Johann Baptista von Taxis (Tasso)

 

 

Einer der frühen logistischen Meilensteine reicht bis ins Jahr 1490 zurück und ist jedem ein Begriff. Franz (*1459 †1517) von Taxis (Tasso) und sein Neffe Johann Baptista (*1470 †1541) von Taxis (Tasso) bauten Ende des 15. Jahrhunderts das erste länderübergreifende Nachrichtensystem auf und legten damit den Grundstein für das internationale Postwesen und den Aufstieg der Familie Thurn und Taxis.

Die erste zentral organisierte Postverbindung war der Niederländische Postkurs zwischen dem Hof Maximilians I. in Innsbruck und dem seines Sohnes Philipp in den Burgundischen Niederlanden im Jahr 1490. Täglich konnten im Schnitt 166 Kilometer Postweg bewältigt werden, was einer für damalige Verhältnisse einmaligen Transportgeschwindigkeit von 6,6 Kilometern pro Stunde einschließlich Stopps entsprach. 

Mehr: http://www.logisticshalloffame.net/de/mitglieder/franz-von-taxis-und-johann-baptista-von-taxis-tasso

 

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Nichts für schwache Intralogistik: Die Bewerbungsphase für den IFOY Award 2017 ist gestartet

 

Ab sofort heißt es wieder: Start frei für den IFOY Award. Das Bewerberportal der wichtigsten internationalen Intralogistik-Auszeichnung hat seit heute geöffnet und die Hersteller von Lager- und Fördertechnik sowie Intralogistik- und Softwareanbieter können ihre Neuheiten an den Start schicken. 

IFOY traut sich aber nicht jeder. Welche Geräte und Intralogistiklösungen sich im Mai 2017 „Best of the Year“ nennen dürfen, entscheidet sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren. Nur wer echte Innovationen zu bieten hat, schafft es überhaupt in die Nominierung. Wer von den Bewerbern für eine der Kategorien nominiert wird und sich damit für die Endrunde qualifiziert, der hat in Sachen Innovation ganz zweifellos schon ein Top-Gerät ins Rennen geschickt. Danach folgen die gefürchteten Tests und am Ende nehmen die 25 Juroren aus 18 Ländern und deren Berater die Fahrzeuge und Lösungen unter die Lupe.

 

Diesmal stellen sich die Nominierten Anfang März eine Woche lang dem neutralen Test und dem wissenschaftlichen IFOY Innovation Check auf dem Messegelände in München. Beide Testreihen vergleichen die Finalisten nicht untereinander, sondern mit ihren jeweiligen Wettbewerbsgeräten und dienen der Jury als Entscheidungshilfe. Durchgeführt wird der IFOY Test von dem niederländischen Fachjournalisten Theo Egberts. Für den Innovation Check zeichnen das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund sowie der Lehrstuhl für Maschinenelemente und Technische Logistik der Helmut Schmidt Universität in Hamburg verantwortlich. 

 

Die Jury besteht aus 25 international führenden Fachjournalisten in 18 Ländern, allesamt ausgewiesene Experten in Sachen Intralogistik und darüber hinaus Kenner der Kundenwünsche.

Neu in das Gremium gewählt wurden Dave Blanchard, Chefredakteur des US-amerikanischen Magazins "Material Handling & Logistics" und leitender Redakteur der „IndustryWeek“ mit Sitz in Cleveland, Ohio, Harald Ehren, Chefredakteur der deutschen Logistikzeitung DVZ, Erik Kruisselbrink, Chefredakteur des niederländischen Fachmagazins "Logistiek Totaal" in Doetinchem und Øyvind Ludt, Chefredakteur des norwegischen „Moderne Transport“ in Kolbotn. 

 

Die Entscheidung der Jury wird im Rahmen einer Gala anlässlich der transport logistic Anfang Mai 2017 in München bekannt gegeben. 

Und noch etwas macht den IFOY ganz besonders: Ausgenommen die Jury, weiß niemand vor der Preisverleihung, wer gewinnt - auch nicht die Nominierten.

Good luck, allen Teilnehmern 2017!

 

Mehr Informationen unter www.IFOY.org

Hier geht´s zur Bewerbung 

 

 

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Auftragsforschung war gestern. So forscht man heute. Die Fraunhofer Enterprise Labs.

Ob BMW, Würth, DB Schenker oder Sick - sie alle setzen neuerdings auf eine alternative Form kooperativer Forschung: die Fraunhofer Enterprise Labs. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat heute das Lab Center des Fraunhofer IML in Dortmund eingeweiht. Auf 485 Quadratmetern ist Platz für 50 Menschen, und der Platz dürfte aller Voraussicht nach bald schon wieder knapp werden.

Die modernen Think Tanks der angewandten Logistikforschung boomen, und das hat einen einfachen Grund. Im Gegensatz zur heute üblichen Projektforschung lässt es sich in einem Enterprise Lab nämlich um einiges schneller und effizienter forschen.

So ist Lab-Forschung allen voran auf Dauer, genauergesagt auf mindestens drei Jahre angelegt und nicht mehr nur an ein Projekt gebunden. Ein weiterer großer Vorteil sind die kurzen Dienstwege zwischen Wirtschaft, Forschung und Infrastuktur. Die Mitarbeiter des Unternehmens sitzen zusammen mit den IML-Forschern in einem Gebäude und arbeiten dort gemeinsam an neuer Logistikhardware, Software und Big Data bis hin zu neuen Geschäftsmodellen. Sie haben Zugang zu den umfangreichen Fetigungskapazitäten des Institutes - sogar eine Kleinserienfertigung ist möglich - und selbst die mechanische Werkstatt des IML ist angebunden.

 

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