Logistik-Blog

Vorträge halten können viele. Live zeigen, was in der Logistik technologisch alles geht, nur der Zukunftskongress Logistik

Man muss sich heutzutage nicht mehr tonnenschwere Regalbediengeräte und kilometerlange Rollenbahnen ins Lager bauen. Trotzdem versenken Logistiker und Einkäufer noch viel zu oft Millionensummen in solidem Stahl und vermeintlich bewährter Technik. Ob man mit Fehlinvestitionen in alte Technik tatsächlich die Zukunft des Unternehmens verspielt, wie manche sagen, ist genausowenig gesagt, wie dass sich Hightech für die Logistik am Ende auch rechnet. Schließlich regiert auch im Digitalisierungszeitalter nicht immer der Verstand und wer einen Scheißprozess digitalisiert, hat am Ende eben nur einen digitalisierten Scheißprozess. Aber wer will schon falsche Entscheidungen treffen.

Dafür fehlt es allzuoft am Überblick, was technologisch tatsächlich machbar ist oder man hat den Durchblick im Bullshit-Bingo der Digitalisierung längst verloren. In beiden Fällen helfen Messen und Kongresse. In der Logistik sind sie so zahlreich wie in kaum einer anderen Branche. Vorträge halten können alle. Live zeigen, was in der Logistik technologisch alles möglich ist, nur der Zukunftskongress Logistik, kurz ZuKo, in Dortmund. Die Macher haben am Konzept gefeilt und heraus kam eine Erlebniswelt der Logistik mit den neuesten Technologien, den besten Startups, coolen Vorträge und interessanten Besuchern – die ZuKo-Mischung war neu und hochspannend. 

Vorträge und Podiumsdiskussionen standen deutlich weniger, dafür erstklasssig auf dem Programm. Stattdessen konnten die Kongressteilnehmer auf Erkundungstour gehen und an verschiedenen Stationen mit realen Anwendungsfällen anfassen, erleben und testen, wie Menschen und Maschinen zusammenarbeiten und wie sich neue Technologie anfühlt. Dazu haben die Fraunhofer-Forscher in der Dortmunder Westfalenhalle das Best-of aus Logistikforschung und -praxis aufgefahren: autonome Shuttles, Laserprojektionen, Augmented Reality, erlebbare Blockchains, Drohnenschwärme, interaktive Ladungsträger, sprechende Regale, Roboter und sogar intelligente Fußböden, die durch ein eingelassenes Sensornetzwerk zum Leben erweckt werden. Im brandneuen Innovationslabor „Hybride Dienstleistungen in der Logistik“, das nur so strotzt vor Hightech und wo praktisch erforscht wird, wie Menschen und Maschinen in der Logistik künftig zusammenarbeiten, bekamen die Besucher einen Vorgeschmack wie Transportroboter und 30 autonome Drohen sich selbst organisieren.  

Auf manchen Kongressen trifft man sich zum Networken, auf anderen zum Feiern, auf wieder anderen wird gearbeitet. Der Zukunftskongress Logistik, kurz ZuKo, in Dortmund ist die klare Empfehlung für alle, die wissen wollen, was kommt. Man geht mit dem Kopf voller Ideen und einer anderen Sicht auf die Logistik. Das kann kein anderer Kongress.

 

Für alle, die wissen wollen, was eine Blockchain ist, gibt Johannes Kuhn in der Süddeutschen Zeitung eine gute Definition:

„Die Blockchain ist ein digitaler Kontoauszug für Transaktionen zwischen Computern, der jede Veränderung genau erfasst, sie dezentral und transparent auf viele Rechner verteilt speichert. Damit ist die Information nicht (oder nur mit ungeheurem Aufwand) manipulierbar und verifiziert.“

 

Und allen, die wissen wollen, warum Blockchain disruptiv ist, empfehle ich einen Artikel auf GRÜNDERSZENE.de 

 

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Was STILL und Ferrari verbindet

Langweilige Produkteinführungen und Kennzahlen runterratten machen andere. Still setzt seine Innovationen in Szene, und damit auch den Benchmark in der Intralogistik. Die Botschaft wird traditionell in eine Story mit reichlich Action verpackt. Das sitzt.

Enzo Ferrari jedenfalls hätte die Markteinführung des neuesten Still Kommissionierers der OPX-Baureihe im norditalienischen Städtchen Luzzara vor wenigen Tagen gefallen. Denn der nur knapp eine Autostunde von der Produktionsstätte entfernte Rennstall lieferte die Vorlage für das neueste Still-Musical. Und damit war die Botschaft auch schon klar: Der OPX ist der Sportwagen unter den Kommississionieren. Überall dort, wo hohe Umschlagleistung eine Rolle spielt, ist er erste Wahl.

Diesmal wird das Lager zum Rennparcous mit allem Drum und Dran. Zum Kommissionieren treten an ein junger Wilder, ein vom demografischen Wandel Gezeichneter und ein junge Kommissioniererin. Die Dame gewinnt, um es vorweg zu nehmen, weil sie - ganz frau - die Wandelbarkeit des neuen Gerätes  als Routenzug, Doppelstock oder mit Scherenhub, sofort schlau einsetzt. Der ehemals eher leistungsschwache und am Ende des Arbeitstages völlig ausgepowerte Senior geht dank ausgefeilter OPX-Ergonomie und einer Top-Speed von 14 km/h völlig entspannt als Zweiter über die Zielline. Und auch der junge Wilde erkennt schließlich, dass Rennen fahren und Herumklettern auf dem konventionellen Gerät zwar schnell aussieht, aber am Ende nicht ist. Rang drei für ihn. Der wahre Sieger ist der Lagerchef, der seine Umschlagleitsung um 20 Prozent steigern kann - und nebenbei grandios Arien schmettern kann. Dass die für Umschlagverhältnisse zwar stattlichen 14 km/h im Vergleich mit einem Ferrari nicht wirklich standhalten, ist irgendwann zur Nebensache geworden. 

Ob der neue Ferrari unter den Kommissionieren auch bei der Kundschaft als Sieger über die Linie geht, wird sich ab Januar 2017 zeigen. 80 Vorbestellungen sollen schon eingegangen sein. 

 

Wer Gelegenheit hat, das Musical zu sehen: unbedingt hingehen.

Was den OPX besser macht hat Bernd Maeinschein von der MM Logistik beschrieben.

 

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Die Suche nach den besten Intralogistikprodukten und Systemlösungen des Jahres hat begonnen

Ab sofort heißt es wieder: Start frei für die Intralogistik-Oscars 2018. Das Bewerberportal der weltweit wichtigsten Intralogistik-Auszeichnung hat seit heute geöffnet und Anbieter von Produkten und Systemlösungen können sich mit ihren Innovationen bewerben.  

IFOY traut sich nicht jeder. Es gibt keine Standesunterschiede. "Kleine" Unternehmen haben die gleichen Chancen, wie die Platzhirsche. Allein die Innovation zählt. Wer nominiert wird, muss eine Woche lang durch die Testhölle und sich anschließend dem Urteil der Jury stellen. Viele sagen, das wäre die eigentliche Hölle, denn die Jurymitglieder legen selbst Hand an. Die Juroren - allesamt Chefredakteure führender Magazine - reisen nämlich aus der ganzen Welt an, um selbst zu testen, zu fahren, zu fragen, zu werten. Sie kennen die Bedürfnisse der Kunden und viele von ihnen werden beim Testtag von Logistikleitern und Einkäufern begleitet und beraten. Logistik Heute zum Beispiel von Dachser und Porsche, ich selbst von der LTG und den Fachredaktionen von fördern und heben, logistik journal und materialfluss. Wer das Testprocedere übersteht, der darf das "Best in Intralogistics" Siegel tragen - als sichtbares Zeichen für Qualität und Innovation. 

Garantien auf einen Sieg gibt es nicht und kein Teilnehmer wird vor der Preisverleihung infomiert, ob er gewonnen hat oder nicht. Dafür ist der Jubel wirklich einmalig und echt. 

Wer auf der CeMAT-Eröffnungsfeier am 23. April 2018 in Hannover richtig jubeln will, muss sich allerdings zunächst bewerben. Stapler, Warehouse Trucks, Sonderfahrzeugbau, Krane und Hebezeuge, Komponenten, Systemlösungen - in den elf Kategorien ist für jeden etwas dabei. 

Zur Bewerbung 


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Jeff Bezos zieht in die Weltruhmeshalle der Logistik ein und warum die Zahl 7 dabei eine Rolle spielt

Er wurde zum schlechtesten Chef gewählt, als Streichelzoo ist seine Firma ebenfalls nicht bekannt, er setzt Milliarden in den Sand, wenn er eine Idee hat, ist effizenzversessen und soll sich aber auch sonst überall einmischen. Man könnte auch sagen,  Amazon-Gründer und CEO, Jeff Bezos, ist ein typischer Unternehmer. Gut, vielleicht nicht ganz typisch, immerhin war er zeitweise der reichste Mensch auf Erden. Obwohl er langfristig nichts macht, was kein Geld bringt, scheint Geld doch nur Mittel zum Zweck zu sein. Bezos hat einen Plan, will ein Ziel erreichen - ein möglichst großes. Er lebt nach der Devise „think big, wenn Du eine Idee hast, mit der Du das Leben von Millionen von Menschen verbessern kannst, denkst Du zu klein.“ Es dauert immer sieben Jahre, soll er einmal gesagt haben, bis sich herausstellt, ob eine Idee funktioniert.

Ohne Bezos hätte sich in der Logistik nicht allzuviel bewegt. Dafür zieht der U.S.-Amerikaner als jüngstes Mitglied in Ruhmeshalle der berühmtesten Logistiker der Welt ein. Offiziell aufgenommen wird er am 9. November anlässlich des jährlichen Logistics Hall of Fame-Gala-Empfangs im Erich-Klausener-Saal des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin.

Jeff Bezos kann für sich in Anspruch nehmen, die Handelslogistik revolutioniert zu haben, heißt es in der Jury-Begründung. In der Tat ist beinahe jede technische Neuentwicklung heute vom Onlinehandel beeinflusst, etliche sind sogar komplett auf ihn ausgerichtet. Er erkannte als erster, dass Software und Logistik der Schlüssel sind, um den einkaufsgetriebenen Handel in einen nachfragegetriebenen Onlinehandel zu verändern. Mit der Kombination aus Software, Liefereffizienz, Automatisierung und langfristigem Denken habe der Informatiker die Transport- und Intralogistik grundlegend verändert und Amazon zum Benchmark für die Branche gemacht, sagt die Jury. Zudem habe er eindrucksvoll bewiesen, dass innovative Logistik einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet. 

Der Internetpionier startete 1994 mit einem Internetbuchhandel ins Unternehmertum und machte in nur wenigen Jahren aus dem „größten Buchladen der Welt“ nicht nur das „größte Kaufhaus der Welt“, sondern einen Technologiekonzern. 2016 setzte das Unternehmen Waren im Wert von weit über 135 Milliarden Dollar um. Bezos' unternehmerischer Erfolg basiert aber nicht auf den von ihm angebotenen Waren und Dienstleistungen, sein Erfolgsrezept ist die Art und Weise, wie Produkte zum Kunden gelangen. Er warf das alte Push-Prinzip über Bord und führte ein Pull-Prinzip ein. Während sich der Handel bis dato nur eine Auswahl von Produkten auf Lager legte und im Nachhinein auswertete, welche Produkte gut oder schlecht abverkauft wurden, zeigte das Internet in Echtzeit, wer gerade welche Produkte suchte. Bezos setzte als erster Algorithmen dafür ein, die Wünsche der Konsumenten zu kennen und überzog die Welt mit Logistikzentren, um beinahe jedes beliebige Produkt kostengünstig, schnell und zuverlässig zum Kunden zu transportieren. Die Hälfte der Amerikaner kann er heute in 30 Minuten beliefern, behauptet der Netzökonom, und Amazon testet nach den Try-and-Error-Prinzip fast täglich technologische Innovationen, um den Prozess von der Kundenbestellung bis zur Auslieferung des Pakets weiter zu optimieren. Doch damit gibt sich Bezos nicht zufrieden. Aktuell schwebt ihm ein Überlogistikdienstleister vor. Er spannt mit der „Amazon Global Supply Chain“ ein weltweites Logistiknetzwerk, um als Mittler zwischen Händler und Kunden sämtliche Schritte der globalen Supply Chain - von der Produktion der Ware bis zur Zustellung an die Haustür - selbst zu steuern. In sieben Jahren wissen wir, ob es funktioniert hat.

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IFOY AWARD goes Intralogistics

 

Dass nicht nur Staplerhersteller, sondern alle Intralogistikanbieter beim IFOY antreten, ist nicht mehr neu. Jetzt hat die IFOY Organisation die Intralogistik auch in den Kategorien und im Namen verankert: aus „International Forklift Truck of the Year“ wird „International Intralogistics and Forklift Truck of the Year“ Award – die Kurzform IFOY bleibt unverändert. 

Trotz Ausweitung der Kategorien, wird die Jury auch in Zukunft nur die besten Bewerber für das Finale nominieren. Ebenfalls unverändert bleibt die Test- und Auswahlmethodik, die um Testverfahren und Innovation Checks für die neuen Kategorien ergänzt wird. Die Ergebnisse der Tests und Gutachten dienen der internationalen Fachjournalisten-Jury aus 17 Nationen als Basis für ihre Entscheidung.

Neu eingeführt wird auch ein „Best-in-Intralogistics“-Siegel, die das als härtestes Auswahlverfahren bekannte IFOY Testprocedere erfolgreich absolvieren.

Die Bewerberkategorien bekommen ebenfalls einen neuen Zuschnitt. Um die neuen Titel „Intralogistics Software of the Year“ und „Intralogistics Robot of the Year“ treten künftig Apps, Softwarelösungen beziehungsweise Roboter oder robotergestützte Lösungen für intralogistische Anwendungen an.

In der leicht modifizierten Kategorie „Integrated Warehouse Solution“ stehen nicht die Fahrzeuge, sondern die Planungs- und Umsetzungskompetenz im Fokus. Ausgezeichnet werden erfolgreich realisierte ganzheitliche Lagerkonzepte bei einem Kunden.

Die besten „Krane und Hebezeuge“ werden zweijährlich auf der CeMAT ausgezeichnet.

Die „Special Vehicle“-Kategorie wird um „Heavy Load Forklifts“ erweitert. Neben dem Sonderfahrzeugbau können dort auch Containerstapler, Mitnehmstapler oder Schwerlaststapler über acht Tonnen Tragkraft gemeldet werden.

Unverändert bleiben die traditionellen Stapler-Kategorien „Counter Balanced Truck“ bis 3,5 und über 3,5 Tonnen sowie die "Warehouse Truck"-Kategorien „highlifter” und „lowlifter“ für Lagergeräte mit einer Hubhöhe über und unter sechs Metern. Bei den „Automated Guided Vehicle (AGV)“ gehen Fahrerlose Transportfahrzeuge und Shuttles an den Start.

In der Kategorie „Special of the Year” werden herausragende technische Details oder Komponenten prämiert, wie zum Beispiel ergonomische Innovationen, Sicherheitslösungen, Automatisierungskomponenten, aber auch neue Antriebstechnologien.

Das Bewerberportal der wichtigsten internationalen Intralogistikauszeichnung öffnet wieder am 1. September auf www.ifoy.org.

 

 

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IFOY Jury wächst weiter

Die internationale Jury des IFOY Award wächst weiter. Im Juli wurden unter mehr als 20 Bewerbern aus aller Welt fünf neue Mitglieder in das Gremium gewählt. Insgesamt sind 26 Chefredakteure international führender Logistikpublikationen aus 18 Nationen vertreten.

Kirsty Adams, Chefredakteurin des britischen Logistikmagazins „SHD Logistics“ mit Sitz in London wurde anstelle ihres kürzlich ausgeschiedenen Vorgängers Peter MacLeod gewählt. Dr. Cecilia Biondi, Chefredakteurin der italienischen Fachmagazine „Logistics Management", „Impresa Sanità“ und „Datavalue“, Szilvia Rapi Jaubert, Chefredakteurin des ungarischen Magazins „Supply Chain Monitor“ und Johannes Tomsich, Redaktionsleiter bei dem österreichischen Unternehmermagazin „Die Wirtschaft“ sowie der Zeitung „Logistik-Kurier“ kommen neu hinzu. Ebenso Thomas Rosenberger, lastauto omnibus-Chefredakteur beim ETM-Verlag, der künftig alle Publikationen des auf Logistikdienstleister spezialisierten Verlages in der Jury vertreten wird.

Der IFOY Award gilt aufgrund seiner Expertise als maßgeblicher Innovationspreis in der Intralogistik. Die Jury testet und wählt die besten Flurförderzeuge und Intralogistiklösungen des Jahres. Der Wahl geht ein umfangreicher Nominierungs- und Testzyklus voraus, in dem die Bewerber auf Herz und Nieren getestet werden. Träger des IFOY Award ist der Fachverband Fördertechnik und Logistiksysteme im VDMA.

IFOY Bewerbungsstart ist wieder am 1.September 2017.

Mehr unter: www.ifoy.org

 

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