IFOY AWARD 2017: Verdiente Sieger

 

Am Eröffnungsabend der transport logistic standen bei der IFOY Award Night in der Münchener BMW Welt die weltbesten Intralogistikgeräte des Jahres im Mittelpunkt. Elf Geräte und Lösungen von sieben Herstellern schafften es in diesem Jahr ins Finale. Nach dem sechsmonatigen Auswahl- und Testprocedere war der Jubel riesig, als die Laudatoren die traditionell gut gehüteten Namen der Sieger bekanntgaben. Jungheinrich, Still und Torwegge gewannen in vier Kategorien und nahmen die aus Metall und Glas gefertigten Trophäen unter dem Applaus der 200 geladenen Gäste entgegen.


Die Sieger haben in Sachen Industrie 4.0 Innovationen gezeigt, die in puncto Kundennutzen nicht nur Quantensprünge versprechen, sondern auch messbar nachweisen. Schließlich musste sich zuvor jeder eine Woche lang dem härtesten Testprocedere stellen, das die Branche zu bieten hat. 

Gewinner bei den Lagertechnikgeräten ist der weltweit erste autonome Horizontalkommissionierer iGo neo CX 20 von Still. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren der hohe Innovationsgrad in Verbindung mit einem überragenden Kundennutzen und der professionellen Umsetzung. „Der iGo neo ist ein Meilenstein in der Entwicklung autonomer Flurförderzeuge. Er schließt die Lücke zwischen Robotik und Intralogistik“, heißt es in der Jury-Begründung. Vor allem der IFOY Test attestiert dem iGo neo CX 20 spektakuläre Einsparungen im Vergleich zu konventionellen Kommissionieren. Er ist in allen Test-Layouts effizienter und produktiver, sobald das Mitlauf-Prinzip genutzt wird. Das Test-Team erreichte ein Plus bis zu 47 Prozent.
In einem packenden Finish holte sich das flexible FTS-Konzept TORsten von Torwegge den Sieg in der Kategorie „Automated Guided Vehicle“. Das omnidirektionale Schwerlast-FTS fährt unter die Plattform und bewegt Lasten bis zu 7,5 Tonnen. Es arbeitet mit verschiedenen Ladungsträgern, die je nach Kundenwunsch mit passenden Regalen oder Behältern ausgestattet sind. Entwickelt wurde TORsten in enger Zusammenarbeit mit SEW und der RWTH Aachen Universität.
Zum Must-have des Jahres in der Kategorie „Special of the Year“ kürte die Jury die Junheinrich Indoor Ortung. Das auf Smartphones, Beacons und Bluetooth basierende System zur Lokalisierung von Flurförderzeugen überzeugte vor allem durch seinen ausgezeichneten Kundenutzen und die hohe Marktrelevanz. „Das Konzept ist nicht nur für Fahrzeugtypen verschiedener Hersteller anwendbar, sondern außerdem flexibel, schnell und kostengünstig zu implementieren“, urteilt die Jury.
Einen zweiten IFOY Award holte sich Still für seinen Schwerlast-Routenzug mit automatischer Be- und Entladung. Das im Auftrag eines englischen Baumaschinenherstellers gefertigte Fahrzeug für die Produktionsversorgung erweitert nach Ansicht der IFOY Tester und der Jury nicht nur das Einsatzspektrum von Routenzügen, sondern bietet im Hinblick auf das steigende Durchschnittsalter bei Logistikbeschäftigten offensichtliche Vorteile, da die körperliche Leistungsfähigkeit des Operators keine Rolle mehr spielt.

Gewählt wird der IFOY Award jährlich von einer unabhängigen Jury international führender Fachjournalisten. Basis der Entscheidung bilden ein neutraler Test und ein wissenschaftlicher Innovation Check. Beide Testreihen vergleichen die Finalisten mit ihren jeweiligen Wettbewerbsgeräten. Der IFOY Award hat sich seit 2013 als Indiz für Wirtschaftlichkeit und Innovation etabliert und gilt aufgrund seiner fachlichen Expertise als maßgeblicher Innovationspreis in der Intralogistik. Träger des IFOY Award, der unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie steht, ist der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA. IFOY Partner sind die CeMAT, Weltleitmesse der Intralogistik, Hannover, sowie die Messe München mit ihren Messen transport logistic, bauma und IFAT. Palettenpartner des IFOY Award ist CHEP, Weltmarkführer im Pooling von Paletten und Behältern. Technologiepartner ist der Batterieladespezialist Fronius.

Zu den Siegern

Zu den IFOY-Testberichten und Innovation Checks 

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